Piz Albris (3166m) und Piz Languard (3262m)

Mein in diesen Sommerferien bereits zweiter Aufenthalt im Oberengadin ist schon wieder Geschichte und mit ihm wohl auch die hochsommerlichen, alpinen Aktivitäten (zumindest lassen dies die Wettervorhersagen berfürchten). Während ich mit Retu und Thömu im Juli im Celerina weilte, war ich dieses mal bei Muriel in Madulain zu Besuch. Kernstück unserer Zeit dort oben war ein zweitägiger Trip auf die Gipfel des Piz Albris (3166m) und des Piz Languard (3262m).

Durchs Val da Fain kommend bestiegen wir am Samstag zuerst den Piz Albris, welcher uneingeschränkte Aussicht auf die Bernina-Gruppe bietet. Anschliessend stiegen wir auf die 2848m hohe Fuorcla Pischa hinunter und steuerten die Georgy-Hütte (in der Nacht eher Georgy-Sägerei oder Georgy-Kühlhaus) am Piz Languard an. Pünktlich zum Sonnenuntergang erreichten wir den Gipfel, verbrachten in der Folge eine kalte Nacht im Betten-Lager der 3200m hoch gelegenen Capanna und standen zum Sonnenaufgang bereits ein zweites Mal auf dem höchsten Punkt. Ein schönes Schauspiel der Natur, den Tag so erwachen zu sehen!

Nach dem Frühstück machten wir uns gleich auf den Abstieg da wir einen weiten Weg vor uns hatten: zuerst zur Segantini-Hütte, dann durchs Val Muragl, über die Fuorcla Muragl ins Val Prüna und schliesslich durchs Val Chamuera bis zur “home base” nach Madulain. Eine weite aber extrem schöne und ab der Fuorcla Muragl auch sehr einsame Wanderung bei bestem Spätsommerwetter.

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