Scheide- und Scheiterpunkt Seewlehore

Schon fast fünf Monate seit dem letzen Beitrag. Dabei wäre ein Lebenszeichen pro Jahreszeit doch wohl das Mindeste, was man von einer Outdoor-Website erwarten könnte. Die Arbeit hat mich momentan fast mehr im Griff als ich sie (mehr dazu vielleicht ein ander mal), deshalb fasse ich mich kurz. Gerade publikumswirksam ist es ohnehin nicht, jetzt den Winter noch einmal aufzurollen.
Stellvertretend für die Wintermonate hier also einige Impressionen von einer fehlgeschlagenen und doch irgendwie erfolgreichen März-Snowboardtour mit Mede: Kurz nach einem der spärlichen Schneefälle lautete unser Plan, über den Laveygrat aufs Albristhorn zu steigen und dann ins Färmeltal abzufahren. Klappte so wegen zu heiklen Bedingungen leider nicht. Immerhin bis aufs Seewlehore (2467m) kamen wir. Dort war Endstation. Da auch eine Umkehr in Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit etwas furchterregend anmutete, kam uns der Seewlehorn W-Grat wie gerufen: Er wurde Kernstück unserer Exit-Strategie und war zudem breit genug, uns die avisierte Powder-Abfahrt doch noch zu bescheren.

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